5 Tipps gegen ständiges Kläffen

Trick: So gewöhnst Du Deinem Hund das Bellen ab!

Selina Busse
Autor: Selina Busse

Wenn Dein Hund besonders häufig bellt, ist das nicht nur eine Belastung für Dich, sondern wahrscheinlich auch für Deinen Liebling. Denn ständiges Bellen kann unterschiedliche Auslöser haben – vielleicht liegt es an Dir selbst, dass Dein Hund sich so verhält; möglich ist aber auch, dass er von sich aus so handelt. Dieser Beitrag zeigt Dir, welche Auslöser es gibt und wie Du unerwünschtes Bellen am besten abgewöhnst!

Auslöser:

1. Rassebedingtes Bellen

Manche Hunderassen neigen von Natur aus dazu häufiger zu bellen, als Andere. Dies können Rassen mit ausgeprägtem Hüte-Instinkt und oft auch kleine Hunde sein.

2. Langeweile

Wenn Dein Hund sich langweilt oder einsam ist, weil er allein zuhause bleiben muss, ist es möglich, dass er sich die Zeit mit Bellen vertreibt.

3. Fehlende Auslastung

Ein Mangel an Bewegung oder geistiger Auslastung führt oft zu einem kläffenden Vierbeiner. Dies hängt natürlich mit dem Faktor Langeweile zusammen.

4. Angst oder Unsicherheit

In stressigen oder ungeheuren Situationen sind Hunde unsicher oder ängstlich und reagieren mit Bellen, um ihre Schwächen zu überspielen.

5. Schutzinstinkt

Viele Hunde versuchen ihre Besitzer zu beschützen. Wenn Dein Hund bellt, weil es an der Tür klingelt ist dies meist auf den Schutzinstinkt zurückzuführen.

Du solltest überlegen, welche Ursachen auf Deinen Vierbeiner zutreffen, denn nur dann, kannst Du die passenden Tipps anwenden. Es ist gut, so früh wie möglich mit dem Training zu beginnen, damit sich das unerwünschte Verhalten gar nicht erst festigen kann. Aber nun zu den Tipps gegen das lästige Kläffen:

Tipps:

Diese fünf Tipps helfen Dir einen ersten Schritt zur Abgewöhnung von unerwünschtem Bellen zu machen.

Tipp 1: Auslasten!

Wenn Du Deinen Hund täglich geistig und körperlich beschäftigst, ist dies sicher der beste Weg das Bellen zu verringern. Zusätzlich wird Dein Liebling ausgeglichen und eure Bindung wird gestärkt. Langeweile kann gar nicht aufkommen, da sich ein erschöpfter Hund lieber für die nächste Gassi-Runde erholt, als seine Zeit mit Bellen zu verbringen. Beim Spaziergang gibt es außerdem ständig neue und ungewohnte Eindrücke, die Deinem Vierbeiner mit der Zeit aber immer vertrauter sind und ihn selbstbewusster machen – super gegen unsicheres oder ängstliches Verhalten!

Tipp 2: Ignorieren!

Leider handeln viele Hundebesitzer falsch, indem sie über unerwünschtes Verhalten ihres Hundes schimpfen. Unbewusst wird dem Kläffer dadurch mehr Aufmerksamkeit und Bestätigung gegeben, als beabsichtigt. Besser: Ignoriere das Verhalten Deines Hundes, während er bellt und schenke ihm Deine Aufmerksamkeit, wenn er aufhört. Er sollte bald lernen, den Unterschied zwischen falschem und richtigem Verhalten zu erkennen.

Wenn das Ignorieren nicht hilft, kannst Du alternativ versuchen Deinen Hund mit einem Kommando, wie „Sitz“ oder „Platz“ abzulenken und ihn dafür zu belohnen.

Tipp 3: Sozialisieren!

Gerade, wenn Dein Vierbeiner häufig andere Hunde anbellt, solltest Du den Kontakt zu ihnen suchen. Besuche eine Hundeschule oder einen Hundeauslauf und biete Deinem Hund die Möglichkeit, soziale Beziehungen aufzubauen. Wenn er sich friedlich verhält, belohne ihn – wenn er bellt, ignoriere ihn.

Tipp 4: Ruhe ausstrahlen!

Sobald Dein Liebling merkt, dass Du unsicher bist und keine Kontrolle über eine Situation hast, wird das sofort auf ihn übertragen. Hunde sind sehr sensibel und können das Verhalten ihres Besitzers spüren. Durch sein Kläffen versucht er Bedrohungen fernzuhalten; dies gilt besonders für Hunde mit ausgeprägtem Beschützerinstinkt. Was tun? – Am besten immer Ruhe bewahren und Gelassenheit ausstrahlen. Dann kann sich Dein Vierbeiner sicher an Dir orientieren.

Tipp 5: Kommando üben!

Mit einem Kommando, kannst Du Deinem Vierbeiner Schritt für Schritt beibringen mit dem Bellen aufzuhören. Such Dir dafür ein Wort aus, das nicht mit der Bedeutung oder dem Klang anderer Kommandos zu verwechseln ist (z.B. Nein, Still etc.).

Auch wenn das komisch erscheint – bevor Dein Hund das Stillsein lernen kann, musst Du ihm beibringen auf Kommando zu Bellen:
– sorge für eine ruhige Umgebung und halte Leckerlis bereit
– gib das Kommando zum Bellen (z.B. Gib Laut, Sprich etc.)

– lass ihn mehrmals bellen, gib ihm dann ein Leckerli

Hat er das Bellen auf Kommando gelernt, kannst Du mit dem Training weitermachen:
– gib das Kommando zum Bellen
– lass ihn einige Male Bellen und gib dann das Kommando zum still sein
– wenn er aufhört, gib ihm ein Leckerli

– wende das Gelernte auf reale Situationen an, wenn Dein Hund es gut beherrscht

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Eine Kommentare

  1. Julia vor 2 Jahren

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